AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG:
ÜBERFÄLLIG!

Veranstaltung der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG
mit Vertreter*innen von Kunst, Kultur und Politik

Dienstag, den 7. März 2017, 19.30 Uhr

Im Gebäude des
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

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PROGRAMM


19:30 Uhr

Begrüßung
Frank Werneke
stellvertretender Vorsitzender von ver.di

19:35 Uhr
Impulsreferat zu den Zielen der Initiative Ausstellungsvergütung
Frank Michael Zeidler

Ehrenvorsitzender des Deutschen Künstlerbunds

19:50 Uhr
Aus der Praxis der Kunstvereine
Susanne Weiß
ehem. Direktorin des Heidelberger Kunstvereins

20:00 Uhr
Ausstellungshonorare in Berlin
Dr. Ingrid Wagner
stellv . Referatsleiterin in der Berliner Senatsverwaltung
für Kultur und Europa

20:15 Uhr
Die Rolle der VG Bild-Kunst bei der Ausstellungsvergütung
Dr. Urban Pappi
Geschäftsführender Vorstand VG Bild-Kunst

20:25 Uhr Pause

20:35 Uhr
Diskussionsrunde mit
den Kulturpolitiker*innen des Deutschen Bundestags
Siegmund Ehrmann
, SPD
Sigrid Hupach, Die Linke
Dr. Philipp Lengsfeld, CDU
Tabea Rößner, Bündnis90/Die Grünen

und den Vertreter*innen der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG
Werner Schaub, BBK-Bundesverband
Prof. Ulrike Rosenbach, GEDOK
Lorenz Müller-Morenius, ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst

abschließend mit offener Fragerunde für das Publikum

Moderation: Birgit Kolkmann, freie Journalistin u. a. für Deutschlandradio

2 Gedanken zu „AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG:
ÜBERFÄLLIG!“

  1. Es ist mehr als überfällig, endlich gesetzliche Regelungen fürs Bezahlen von KünstlerInnen zu schaffen. Freiwillig funktioniert es eben nicht. Nach mehr als 20 Jahren freischaffender künstlerischer Tätigkeit und der immer wieder gemachten Erfahrung, dass im Kunstbetrieb für alles Geld vorhanden ist – von den Betriebs- und Personalkosten bis zur aufwändigen Publikation – die Kunstschaffenden dagegen mit Material- und Fahrtkosten gegen Beleg, Symbolischem Honorar, Vertröstung auf späteren Ruhm, etc. abgespeist werden. Und zwar von netten Menschen, die “halt leider wieder einmal ein zu knappes Budget” haben.
    Das Argument, KünstlerInnen müssten eben besser mit den Institutionen verhandeln, ist schwer umzusetzen, da der Prozess des Kunstschaffens und -ausstellens viele Unwägbarkeiten in sich birgt und auch schief gehen kann; es gibt zunächst einmal kein fertiges Produkt, das seinen Preis hat. Zudem gelten ‘fordernde KünstlerInnen’ schnell als unbequem und inkompatibel. Paradoxerweise zeigen sich kleine Institutionen und Kunsträume gegenüber KünslterInnen fast immer mutiger und in der Gesamtbilanz weitaus fairer – nur haben diese halt auch kaum Kohle.

    Meine langfristige Hoffnung liegt allerdings auf einem bedingungslosen Grundeinkommen, die allen ein freies, kreatives Arbeiten ‘auf kleiner Flamme’ ermöglicht. Denn künstlerische Praxis wandelt sich derzeit so schnell und nahezu unüberschaubar, dass ‘Ausstellen’ schon irgendwie antiquiert klingt.

  2. Ich befürworte endlich “Ausstellungsvergütungen”. Seit über 30 Jahre, habe ich oft solche Ungerechtigkeit gegenüber Bildende Künstler erfunden.
    . Wenn ich in Büro Gebaute zbspl: Versicherungen, Banke, Städtische Büro Gebaute, ein Ausstellung um die Veranstaltungen Raums, Hotel zum dekoriert. Müsste ich den Transport, die Ausstellung -aufbauen selber tragen. Wenn es nicht versichert war, habe ich abgelehnt müssen. Alle Privat oder Öffentlichkeit Ausstellung -Orte müssen von die Träger
    verpflichten die Versicherungen zum übernehmen. Es muss ein Leasing Gebühren festgelegt.
    . Seit ca. 10 Jahre es ist die Mode “Kurator” (Künstler Kollege, Journalisten) erhalten Honorar für ein Einführung, obwohl oft von der Künstler selber geschrieben.
    . Für Aufsicht, werden fremde Leute Honorar erhalten. Wenn ein Gruppe Ausstellung in ein Verein zbspl. in BBK stattfinden. Wenn die Künstler-selber Stunde lange Aufsicht machen,
    sie erhalten kein Honorar. Falls sie ein Vertreter rufe, er muss selbst Ihm bezahlen. die Transport müssen auch die Künstler selbst tragen.
    . Es gibt auch Städtische Galerie versuchen noch von der Künstler, Kommission % über die
    verkaufende Kunstwerken zum verlangen.
    . Ich bin in der Mahnung dass, der Künstler -rinne haben das Vetorecht Ihre Ausstellung
    zum gestalten. Und Er oder Sie sollen soviel Honorar erhalten wie der oder die Kurator.
    vielen Danke für Ihre Veränderlichkeit.

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